Projektarbeit 03-2 : Schadensanalyse an einer Schlackengranulationsrinne

Foto: Detlef Möller, Luis Rodrigues, Jörg Töpper

Eine moderne Methode der Schlackenaufbereitung ist das sogenannte Verfahren der Schlackengranulation. Hierbei wird die flüssige Schlacke durch das Eindüsen von kaltem Wasser in ein leicht zu handhabendes Schlackengranulat überführt. Der Schwefel in der Schlacke reagiert dabei mit dem Wasserdampf zu Schwefelwasserstoff und Schwefeldioxid. Die durch die Wassereindüsung erzeugten Turbulenzen begünstigen dieses Prozess, so dass gemäß DIN EN ISO 12944-2 eine sehr aggressive Atmosphäre entsprechend der Korrosivitätskategorie C 5 - I (sehr stark) vorliegt.

Im Einlaufbereich der Granulationsrinne ist Flächenkorrosion als Folge eines Beschichtungsschadens erkennbar, an Stahlträgern konnten Mulden- und Lochkorrosion beobachtet werden. Spaltkorrosion wurde an Flanschverbindungen nachgewiesen.

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